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I. Eibl-Eibesfeldt Irinäus Eibl-Eibesfeldt

Verhaltensforscher

"Wir wissen in großen Zügen über die Entwicklung der Tiergruppen Bescheid. Wir wissen um das Wirken der Selektion, um die Mechanismen der identischen Reduplikation, um Mutationen, die Natur des genetischen Kodes, den Chemismus der Entwicklung und zu all dem auch um viele Details unseres eigenen Werdeganges. Wir lernten dabei auch, dass wir in diesem Lebensstrom eine wohl nur vorübergehende Erscheinung sein dürften. Eines Tages wird die Evolution über uns hinwegschreiten, wobei die Möglichkeit offenbleibt, dass wir uns entweder weiterentwickeln oder dass unsere Spezies wie so viele Arten vor uns ohne unmittelbare Nachkommen ausstirbt. Damit ist der Mensch jedoch keineswegs seiner gegenwärtigen zentralen Stellung auf unserer Erde entkleidet, wird sich doch in ihm die Schöpfung erstmals ihrer selbst bewusst, was

zumindest die Möglichkeit auch der bewussten Steuerung unseres künftigen Geschickes enthält --- eine Möglichkeit, deren Tragweite wir heute kaum abzuschätzen vermögen.

Eine solche vernunftbegründete Steuerung des eigenen Geschickes setzt voraus, dass wir die Wirkungszusammenhänge durchschauen, in die unsere Existenz eingewoben ist. Und dazu gehört insbesondere auch die Einsicht in die Beweggründe unseres Handelns.

Zu diesem unserem Selbstverständnis hat Konrad Lorenz [mit seiner vergleichenden Verhaltensforschung] in ganz entscheidender Weise beigetragen."


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