Bioethik, Menschenwürde

Anthropozentrische Fehleinschätzungen

H O M E

Welt- und Erdgeschichte

Wissenschaft

Selbstbild des Menschen

Enthemmung des Handelns

Ethik und Politik

Zusammenfassung

Quellenangaben

This page in english

Links zum Thema

Schriftverkehr

Buch zum Thema
              bei VWF, Berlin Tierart Mensch

Buch zum Thema
            Cuvillier-Verlag,
            Göttingen politische Ethik und Naturerkenntnis

Impressum und Kontakt

Gästebuch

Suchen in diesen Seiten

Siehe auch:
Sterbeethik -- Sterbehilfe

Naturwissenschaftliche Erkenntnis

Unser zivilisatorisches Wohl gründet auf Naturwissenschaft und Technik. Die Wirtschaft kann nur mit technischen Errungenschaften wirtschaften. Der Erfolg der Wirtschaft ist die Grundlage für den Lebensstandart eines Staates. Die Medizin ist eine Technik, die Fehler des Systems Mensch zu reparieren. Auch sie vermag dies nur, wenn zuvor die Naturgesetzlichkeiten erforscht wurden.

R. W. Kaplan  

"Die Naturwissenschaft ist darauf aus, zuverlässiges Wissen über die reale Welt zu gewinnen...

Ein Naturgesetz ist eine isomorphe Abbildung der Kausalstruktur eines Stückes der Realität."







Brockhaus Enzyklopädie  

"Der kritische Rationalismus erhebt die Falsifikation zu Methode:

Alle Hypothesen müssen immer wieder Tests unterworfen werden. Dabei sind solche Tests zu bevorzugen, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Widerlegung besonders groß ist ("riskante Tests"). Eine Hypothese, die viele Widerlegungsversuche überstanden hat, heißt bewährt... Der wissenschaftliche Fortschritt wird vom kritischen Rationalismus im wesentlichen als stetiger Prozess gesehen, in dessen Verlauf Theorien so erweitert werden, dass sie immer mehr Phänomene erklären können. Verschiedene Theorien über einen Gegenstandsbereich sind prinzipiell hinsichtlich ihres Wahrheitsanspruches miteinander vergleichbar, weswegen sich der wissenschaftliche Fortschritt als zunehmende Annäherung an die (nicht erreichbare) Wahrheit darstellt."







Anmerkung auf dem Schutzumschlag zu Rupert Riedl, Strategie der Genesis  

Jacques Monod
hat die Universalität des Zufalls behauptet,

---------------------------------------------------------
Manfred Eigen
das Einfangen des Zufalls durch die Notwendigkeit dargelegt,
---------------------------------------------------------
Konrad Lorenz
hat dieses Prinzip bis in den Bereich des Bewusstseins verlängert,
---------------------------------------------------------
Rupert Riedl
schließlich hat die Rückkoppelungs- Mechanismen der Systembedingungen in der Evolution nachgewiesen.


Der bisherige Reduktionismus,
eine dogmatische Genetik,
der Behaviourismus,
der Sozial-Darwinismus
werden nicht durch Vitalismus oder philosophischen Idealismus überwunden, sondern durch Systembedingungen.

Diese Systembedingungen unterscheiden sich von den bisherigen Ismen dadurch, dass sie Kausalität nicht in Kettenform erklären, sondern eigenen Ursachen wechselweise in Betracht ziehen.

Die Naturgeschichte der realen Welt, in die auch wir Menschen eingebunden sind, lässt sich darum an Hand der wissenschaftlich begründbaren Gesetzmäßigkeit der Evolution als eine Naturgeschichte von Sinn und Freiheit verstehen. Und aus dieser Naturgeschichte entfalten sich Grundzüge einer modernen Naturphilosophie, in deren Sinndeutung auch die Rätsel des Humanen mit einbezogen werden.

zurück