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Das anthropozentrische Selbstbild des Menschen

Bernhard Rensch  

"Das Tag für Tag erlebte Existieren seines Ichs ist für jeden einzelnen Menschen zudem eine so elementare Erfahrung, dass ihm eine künftige Nicht-Existenz [nach dem Tode] nicht einleuchten will und dass er darum gern an eine unsterbliche Seele glaubt."

H. von Ditfurth  

"Es ist doch eine abenteuerliche Vorstellung, dass die ganze bisherige Geschichte des Kosmos seit dem Urknall vor 13 oder 15 Milliarden Jahren mit der Entstehung von Milliarden Galaxien, von Sonnensystemen, von Planetensystemen, dass der ganze Ablauf hier auf der Erde, dass das alles nur dazu gedient haben soll, uns Heutige und unsere Probleme und unsere Sorgen hervorzubringen."

O. H. Schindewolf  

"Die Eigenliebe und Überheblichkeit des (bzw. mancher) Menschen, seine eingebildete Würde und göttliche Ebenbildlichkeit, gepaart mit einer Geringschätzung der Tierwelt (soweit sie nicht als Sonntagsbraten nützlich ist), fühlen sich beleidigt durch die naturwissenschaftliche Deutung und jeglicher Vergleich mit dem Tier. Dabei sind das Emotionen, die völlig aus dem Spiele bleiben müssen."

E. Jones  

"Die Ablehnung fremder Ideen einschließlich derer, die unsere Umgebung betreffen, [was sich auch auf die Naturerkenntis unserer Naturwissenschaftler bezieht,] ist vor allem eine Folge des inneren Widerstandes gegen die Selbsterkenntnis...

Die Argumente, die gegen eine neue Erkenntnis vorgebracht werden, sind in ihrer Ähnlichkeit fast monoton: Sie zerstören einen kostbaren Besitz oder schmälern ihn, sie ist entwürdigend, materialistisch oder gar atheistisch. Sie wird die Menschheit um ihr hohes Selbstgefühl bringen, ihre gute Meinung über sich selbst beeinträchtigen oder ihr etwas nehmen, das ihr besonders teuer ist. Dieses "Etwas" ist fast immer von ästhetischer, ideeller, ethischer oder religiöser Natur, also etwas, das der Mensch als sein höchstes Gut schätzt ...


Der Mensch klammert sich sowohl an seine Illusionen als auch an die Unwissenheit."

"Die Entrüstung, die die meisten Menschen bei jedem drohenden Kontakt zwischen Rechtswesen [als Spiegelung anthropozentrischer Weltauffassung] und Psychologie [als Spiegelung der Naturhaftigkeit der Menschen] (...) äußern, ist in der Tat wohlbegründet, denn jeder Versuch, die zur Diskussion stehenden Probleme der menschlichen Natur zu ergründen und zu verstehen, würde wahrscheinlich eine beträchtliche Revolutionierung der augenblicklichen Methoden und Einstellungen der Justiz zur Folge haben."

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