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Der Mensch in der Welt- und Erdgeschichte

Wenn wir die Zeit seit dem Urknall bis heute auf ein Jahr zusammen pressen, dann dauert die Zeit, die seit Christi Geburt vergangen ist, nur 5 Sekunden von den 31.558.118 Sekunden eines ganzen (siderischen) Jahres.

Otto Koenig  

"Innerhalb der Erdgeschichte sind wir ein Nichts, das keinerlei allgemeingültige Gesetze geformt hat, vielmehr geformt ist von den während unvorstellbarer Zeiträume gestaltenden Gesetze der Chemie, der Physik, der Biologie."

O. H. Schindewolf  

[Der Mensch] "ist im Tierreich, speziell in der Gruppe der Primaten, verwurzelt und durch belegte Zwischenglieder mit vorzeitlichen Vertretern der Pongiden (Menschenaffen) verbunden. Der spezielle, progressiv von den Jugendstadien aus verlaufende Evolutionsprozess der kennzeichnenden menschlichen Merkmale (Proterogenese) ist der gleiche wie bei zahlreichen anderen Wirbellosen und Wirbeltieren...

Die Sonderstellung des Menschen besteht in seiner einzigartigen psychischen und kulturellen Entwicklung. Sie ist ebenfalls gleitend, allmählich fortschreitend erfolgt, wie sich aus der progressiven Zunahme des Großhirns und der parallel verlaufenden Vervollkommnung der technischen und geistigen Leistungen ergibt...

Wir wiederholen: die biologische Art Homo sapiens mit allen anatomisch-körperlichen Kennzeichen des Gegenwartsmenchen, ferner mit den herrlichen künstlerisch-kultischen Schöpfungen schon im Jungpaläolithikum hat ein Alter und damit eine Geschichte von rund 40000 Jahren. Historiker dagegen beschränken die menschliche Geschichte auf einen Zeitraum schriftlicher Überlieferungen von etwa 6000 Jahren. Das, was man da "Weltgeschichte" zu nennen pflegt, ist also mit einer etwas willkürlichen Grenze aus einem weitgespannten Kontinuum herausgeschnitten."

Konrad Lorenz  

"[Der Entdeckung des eigenen Ichs, dem Beginn der Reflexion], dieser größten aller Entdeckungen, die der Mensch im Verlaufe seiner Geistesgeschichte gemacht hat, folgte der größte und folgenschwerste aller Irrtümer auf dem Fuße: der Zweifel an der Realität der Außenwelt."

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