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Naturwissenschaft und Technik als Werkzeug
der Enthemmung menschlichen Handelns

Weltbevölkerung

Harald Stumpf  

"Wissenschaft und Technik [-- wozu auch die Medizin gehört --] ermöglichen dem einzelnen Menschen und der menschlichen Gesellschaft über die Grenzen einer rein naturhaften Existenz hinauszugehen und damit die natürlichen ökologischen Regelmechanismen zu durchbrechen. Da Grenzen immer als Hemmung wirksam werden, ermöglichen Wissenschaft und Technik eine Enthemmung der Gesellschaft in denjenigen Lebensbereichen, die davon direkt oder indirekt betroffen werden...

Enthemmung, als rauschhafter Ausbruch empfunden, übersieht, dass es trotz aller Grenzüberschreitungen andere Grenzen gibt, die keinesfalls überschritten werden können und dürfen. Soll sich daher die durch Wissenschaft und Technik [einschließlich Medizin und Hygiene, Ernährung und Vorsorge] mögliche Enthemmung als Vorteil und nicht als Nachteil für die menschliche Existenz auswirken, so muss die Beseitigung durch die zivilisatorische Entwicklung sinnlos und lästig gewordener Hemmungen [durch grobschlächtig tötende Naturgewalten] von einer Neusetzung und besseren [nämlich "menschlicheren"] Begründung anderer Hemmungen begleitet werden, d.h. es muss bewusst ein zweckmäßiger Ersatz für die unter diesen Bedingungen nicht mehr wirksamen biologischen Regelmechanismen gefunden werden. "

R. Dahlberg  

[Ein Anwachsen der Bevölkerung gegen Unendlich ist unmöglich, eine Reduktion, eine Hemmung unausweichlich.] "Die Menschheit würde über Katastrophen globalen Ausmaßes vermutlich mindestens wieder auf einen Bevölkerungsstand zurücksinken, den sie am Beginn der Industrialisierung hatte...

Die Befürworter der "Sanften Energietechnologien" propagieren im Grunde diesen Zustand, ohne dass es ihnen offensichtlich klar ist, dass sie implizite das Verschwinden von einigen Milliarden Menschen voraussetzen."
[--- logisch.]

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